20 Projekte für ein Kontinuum
Die Neugestaltung des Ufers von Paradiso umfasst eine rund 800 Meter lange städtebauliche Aufwertung. Leitmotiv des Projekts sind zwei Promenaden, die das Ufer begleiten: die bergseitige Strasse entlang der Kantonsstrasse mit einem baumbestandenen Velo- und Fussweg sowie die Uferpromenade selbst mit einem Steg über dem Wasser. In einem heterogenen städtebaulichen und landschaftlichen Kontext treten diese beiden Wege über eine Reihe von Belvederes – quer zum See gerichtete Räume – und thematische Gärten miteinander in Beziehung. Diese Elemente rhythmisieren das schmale Uferband und werden zu identitätsstiftenden und verbindenden Orten. Insgesamt umfasst das Projekt zwanzig Einzelmassnahmen, die sich zu einer einzigen räumlichen Geste zusammenfügen: der neuen Promenade am Wasser und entlang des Sees. Dazu gehören landschaftliche Elemente wie See, Ufer, Parks und Gärten im Horizont des San Salvatore ebenso wie städtebauliche und architektonische Elemente – fünf unterschiedliche Plätze oder Belvederes mit zugehörigen Bauten, ein Parkplatz, ein Schwimmbad mit Nebenbauten, ein Bootshafen – sowie die Kantonsstrasse mitsamt der langsamen Mobilität. Mit Studio Vulkan und Staubli Kurath Ingenieuren









