Aufbahrungsraum
Der neue Aufbahrungsraum entsteht zwischen dem Park und dem Parkplatz der psychiatrischen Klinik und bildet mit zwei parallelen Mauern einen Übergangsraum. Zwischen ihnen entwickelt sich eine räumliche Abfolge zunehmender Intimität und letzter Begegnung, die vom Park über das Foyer bis zur Aufbahrung führt. Eine geneigte Decke reflektiert das natürliche Licht und lenkt es in den zentralen Raum. Die eingestellten Holzkörper, welche die Nebenräume bilden, gliedern das Innere, ohne bis an die Decke zu reichen; dadurch bleibt die räumliche Kontinuität über die gesamte Länge des Gebäudes erhalten. Die Stahlbetonwände wurden mit ungehobelten Holzbohlen geschalt und erhalten dadurch eine horizontale Textur, die mit der Vertikalität der Bäume kontrastiert und zugleich den Materialcharakter der inneren Holzkörper aufnimmt. Der rohe Beton mit seiner „Elefantenhaut“ verleiht dem Raum Masse, Plastizität und eine stille Würde. Das gefilterte Licht aus der Decke schafft eine Atmosphäre der Sammlung und Meditation. Mit L. Molo








