Casa Sciaredo

Die Casa Sciaredo in Lugano-Barbengo, das erste denkmalgeschützte Wohnhaus der Moderne im Tessin, wurde 1932 von der Künstlerin Georgette Tentori-Klein als Wohn- und Atelierhaus für sich selbst errichtet. Bis zu ihrem Tod im Jahr 1963 blieb das Haus bewohnt, danach geriet es in Verfall, bis sich die 1996 gegründete Stiftung Sciaredo seiner annahm. 1997 wurde das Gebäude vor dem weiteren Zerfall bewahrt und von den Architekten Lukas Meyer und Ira Piattini mit grossem Respekt restauriert. Im Jahr 2016 wurde eine weitere Erneuerung notwendig, insbesondere an der Gebäudehülle, deren minimale konstruktive Details zu Problemen mit eindringendem Wasser geführt hatten. Im Zuge dieser zweiten Sanierung wurden neue Anschlüsse und Spenglerdetails entwickelt, die Dachterrassen neu abgedichtet, der Fassadenputz und die Terrassenbeläge erneuert sowie die ursprüngliche Farbigkeit wiederhergestellt – insbesondere bei Fenstern, Innenräumen und Ausstattungen. Die Arbeiten wurden von Architekt J. Könz in Zusammenarbeit mit dem Amt für Kulturgüter ausgeführt.

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