Schwebendes Haus

Die Parzelle, einst landwirtschaftlich genutzt, ist durch Terrassierungen, Stützmauern und Einfriedungen geprägt. Das Projekt reagiert darauf mit einem Haus, das sich vom Boden löst und so die Kontinuität des Geländes bewahrt. Alle Funktionen sind in einem einzigen, angehobenen Baukörper zusammengefasst. Die Wiese bleibt als elementares Landschaftselement erhalten. Im Aussenraum beschränken sich die Eingriffe auf einen Kirschbaum beim Zugang, einen Gemüsegarten im Osten und eine Obstwiese im Westen. Der Garten setzt sich im Inneren fort und durchdringt das Haus als zusammenhängende Landschaft. Innen staffeln sich Terrassen entsprechend dem Hang um eine grosse zentrale Terrasse. Das Licht dringt über eingezogene Höfe und Oberlichter ein – etwa über einen kleinen Lichthof, der den Schlafbereich trennt, und ein Oberlicht, das den Wohnraum belichtet und zugleich solare Wärme einfängt. Das Gebäude ist vollständig in Holz konstruiert – Struktur wie Hülle –, eine Entscheidung zugunsten von Leichtigkeit, Baugeschwindigkeit und ökologischer wie konstruktiver Qualität. Um Feuchtigkeit und Boden und Kontakt zum Terrain. Der Zugang erfolgt über eine kleine Brücke, die in einen intimen, auf den Horizont ausgerichteten Raum führt.

No items found.
No items found.