Vertikale Wohnungen

Aus der Überlagerung zweier Einfamilienhäuser entsteht ein urbaner Wohnturm: eine Wohnung ist mit dem Garten und dem Boden verbunden, eine andere ist dem Himmel und der Aussicht zugewandt. Dazwischen liegt ein Geschoss mit zwei kleineren Wohnungen. So entsteht ein Haus, das auf unterschiedliche Lebensformen und Generationen reagieren kann. Die Geometrie folgt der Form der Parzelle, der Sonnenorientierung und den Blickbeziehungen. Die Via Bertoni markiert den Übergang zwischen den villenartigen Wohnhäusern der 1920er Jahre und den grösseren Bauvolumen der 1960er bis 1980er Jahre. Das Projekt schlägt eine zeitgenössische Interpretation des städtischen Wohnblockes vor. Im Erdgeschoss liegt eine Maisonettewohnung mit direktem Gartenbezug. Im zweiten Obergeschoss befinden sich zwei kleinere Wohnungen, darüber eine weitere Maisonette, die von der Aussicht profitiert. Das kompakte Volumen wird durch Einschnitte, Loggien und Terrassen gegliedert und tritt so in Beziehung zur Strasse, zur Nachbarschaft, zur Sonne und zum Fernblick. Der Garten ist in einen gemeinschaftlichen Teil, der die bestehende Vegetation weiterführt, und einen privaten, fast wilden Teil gegliedert. Farbige Holztrennwände ergänzen den Stahlbetonbau und definieren die Innenräume. Mit L. Molo

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